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Siege und Podest-Comeback in Feldberg
Am Donnerstag und Freitag wurden in Feldberg im Schwarzwald (GER) mit zwei Slaloms die nächsten beiden Rennen im alpinen Para-Ski-Kalender ausgetragen. Nach den erfolgreichen Speed-Rennen in Saalbach dominierten die rot-weiß roten Athlet:innen ebenso die Technik-Rennen am Feldberg.
Bei den Damen gewann Elina Stary (mit Guide Stefan Winter) den ersten Slalom. Die Kärntnerin platzierte sich in Saalbach in den Speed-Rennen noch hinter Veronika Aigner (mit Guide Elisabeth Aigner), am Donnerstag drehte die Kärntnerin den Spieß jedoch um und gewann vor ihrer Teamkollegin. Platz drei ging gestern an die US-Amerikanerin Margaret Gustafson.
Am Freitag hatte Veronika Aigner gegenüber Elina Stary wieder die Nase vorne. Als Siegerin betrug ihr Vorsprung nach zwei Durchgängen 64 Hundertstel auf Stary. Platz drei ging an die Koreanerin Sara Choi.
In den Herren-Rennen war Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) wieder eine Klasse für sich, der Niederösterreicher siegte an beiden Tagen. Donnerstags hatte er 2,29 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Michal Golaus aus Polen. Platz drei ging an Michael Scharnagl (mit Guide Lilly Sammer). Der Tiroler schaffte seit seiner WM-Medaille 2023 in Espot (ESP) erstmalig wieder den Sprung aufs Podest. Am Freitag wurde Scharnagl hinter Sieger Aigner guter Zweiter. Platz drei ging an den Koreaner Mingyu Hwang.
Scharnagl: „Wir sind sehr stolz, dass es dieses Wochenende so gut gegangen ist. Ich war schon sehr nervös, da ich endlich wieder einmal am Stockerl stehen wollte. Dass es mir gleich zweimal gelungen ist, freut mich sehr. Vor allem die Laufbestzeit von heute im zweiten Durchgang macht Lust auf mehr und gibt viel Motivation. Für Lilly (Sammer, Guide, Anm.) ist es das erste Weltcup-Podest überhaupt, da haben wir allen Grund zu feiern. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer super Organisation, auch die Piste war in einem super Zustand. Ein großes Lob an den Veranstalter.“
Der Weltcup geht in Meribel (FRA) weiter, wo von 27. bis 30. Januar 2026 ein Slalom und zwei Riesentorläufe am Programm stehen.




































