Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures

Nächste (Gold-)Medaille durch Johannes Aigner

7. März 2026

Nächste (Gold-)Medaille für das Paralympic Team Austria: Johannes Aigner gewinnt die Abfahrt in der sehbehinderten Klasse der Herren und holt wie seine Schwester Veronika Gold.

Mit Startnummer zwei brachte Aigner gemeinsam mit Guide Nico Haberl die erste gewertete Zeit ins Ziel – und setzte mit 1:16,08 Minuten sofort eine Marke, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbeißen sollte. „Ich glaube, wir haben heute einen richtig guten Lauf runtergebracht“, sagte Aigner im Ziel. „Die Piste war heute besser als in den Trainings. Und ein großer Dank geht an unsere Serviceleute – da steckt unglaublich viel Arbeit dahinter. Das war heute wirklich ein Gruß aus der Küche.“

Als größter Herausforderer galt von Beginn an der Italiener Giacomo Bertagnolli. Während Aigner in dieser Weltcup-Saison bereits 16 Siege feiern konnte, stand Bertagnolli bei vier Erfolgen. Auch in den Abfahrtstrainings hatten sich die beiden immer wieder an der Spitze des Klassements wiedergefunden – alles deutete auf ein spannendes Duell um Gold hin.

Doch dieses entwickelte sich früh zugunsten des Österreichers. Bereits bei der ersten Zwischenzeit lag Bertagnolli gemeinsam mit Guide Andrea Ravelli 1,16 Sekunden hinter der Bestzeit von Aigner zurück. Auch im weiteren Rennverlauf konnte der Lokalmatador nicht mehr entscheidend aufholen und verlor kontinuierlich Zeit. Im Ziel betrug sein Rückstand schließlich 2,56 Sekunden – Rang drei für den Italiener. Den zweiten Platz sicherte sich Kalle Ericsson aus Schweden mit Guide Sierra Smith (+2,25 Sekunden).

Mit der Goldmedaille fiel für Aigner auch eine große Last ab. „Es ist eine enorme Erleichterung, die anderen Rennen fallen jetzt sicher leichter“, erklärte der Niederösterreicher, der die Atmosphäre vor Ort in vollen Zügen genoss: „Hier sind so viele Leute, das ist einfach schön. Während der Fahrt blendet man das zwar aus, aber die Stimmung ist wirklich super. Besser hätten wir nicht starten können.“

„Das werden wir im Österreich-Haus feiern“

Nach dem perfekten Auftakt für die Skifamilie Aigner soll der Erfolg auch gemeinsam gefeiert werden – der frischgebackene Goldmedaillengewinner kennt den perfekten Ort dafür:  „Das werden wir im Österreich-Haus feiern. Zum Glück haben wir morgen Pause“, schmunzelt Aigner.

Ein besonderes Ritual hat ihm vor dem Start die nötige Ruhe für die Gold-Fahrt gegeben: . „Wir haben unsere Startrituale, und ich habe heuer eines gefunden, das mir sehr hilft. Ich habe von meiner Freundin eine Kreuzkette dabei und denke am Start an sie – an das Gefühl von Heimat. Das gibt mir unglaublich viel Kraft, da verfliegt die Nervosität.“

Auch Guide Nico Haberl zeigte sich nach dem Rennen erleichtert und stolz. „Grundsätzlich war es nicht so schwierig, wir haben sehr gut trainiert. Johannes ist einfach ein geiler Abfahrer“, sagt Haberl. „Ich bin richtig happy, dass wir gleich im ersten Bewerb Gold holen konnten.“

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