Fotocredit: ©ÖPC/Johannes Friedl

Nach Verletzungsschock: Aigners zuversichtlich zu den Paralympics

18. Feb. 2026

Fast zwei Wochen sind seit dem verhängnisvollen Sprung von Elisabeth Aigner bei der Weltcup-Abfahrt der Para-Skifahrerinnen in Tignes (Frankreich) vergangen. Der Guide von Paralympics-Hoffnung Veronika Aigner verletzte sich bei einer unglücklichen Landung am Knie und musste das Rennen vorzeitig abbrechen.

„Seither haben wir nicht mehr auf Skiern gestanden“, erklärten die beiden im Rahmen der Einkleidung für die XVI. Paralympics MILANO CORTINA 2026 in der Salzburger Red Bull Arena. „Aber die Pause war ohnehin vorgesehen, nachdem vier intensive Rennwochen hinter uns liegen“, relativieren die Niederösterreicherinnen. Trotz des Rückschlags zeigen sich die Goldmedaillengewinnerinnen von BEJING 2022 in Riesenslalom und Slalom optimistisch, beim Großevent in Italien am Start zu stehen. „Ich bin seither in physiotherapeutischer Behandlung und lasse alles laufend abchecken. Aktuell ist der Plan, in Cortina zu starten“, erklärt Elisabeth Aigner. „Ich habe ein gutes Gefühl, muss aber von Tag zu Tag schauen und in mich hineinhören.“

Eine unüberlegte Entscheidung komme für sie nicht infrage. „Wenn das Bauchgefühl ‚nein‘ sagt oder das Knie nicht mitmacht, dann werde ich nicht starten. Es geht nur mit Vollgas.“ Fest steht: Veronika würde im Notfall auch mit Ersatz-Guide Lilly Sammer auf die anspruchsvolle Tofana gehen. „Natürlich wäre es nicht dasselbe, weil Lisi es am besten schafft, mir die notwendige Lockerheit zu vermitteln“, sagt sie.

Die Schwestern wissen, was sie bei Paralympics erwartet. „Es ist ein eigenes Flair, ein Boost für die Sichtbarkeit des Para-Sports“, so Veronika. Druck verspürt sie dennoch wenig. „Die Erwartungshaltung ist aktuell geringer – das erinnert mich an 2022.“ Damals kämpfte sie sich selbst von einer Knieverletzung zurück und überraschte mit Doppel-Gold.

Dass sich eine ähnliche Geschichte wiederholen darf, dagegen hätten die Aigners nichts einzuwenden. Die schwierigen Bedingungen auf der Tofana haben sie aufmerksam verfolgt. „Wenn wir diese Strecke meistern, wird das die Wertschätzung für den Para-Sport noch einmal steigern“, sind sie überzeugt.

Bei der Einkleidung in Salzburg war vom Verletzungsschock jedenfalls nur noch wenig zu spüren. Statt Sorgen dominierten Tatendrang und Zuversicht. „Es war eine super Atmosphäre hier. Die Kleidung ist wieder extrem hochwertig. Die Weste von AlphaTauri gehört zu meinen Lieblingsstücken, auch die Leiberl von Erima sind super gelungen“, sagte Elisabeth. Veronika schwärmt besonders von „den Skisachen von AlphaTauri“, auch die Schuhe seien „angenehm zu tragen“.

Der Optimismus ist zurück – ebenso die gute Laune, die die beiden versprühen. Und spätestens in der Red Bull Arena wurde deutlich: Die Aigner-Schwestern sind bereit, in Cortina wieder voll anzugreifen.

PREMIUM-PARTNER

TOP+-PARTNER

TOP-PARTNER

TOP-PARTNERS

INSTITUTIONELLE-PARTNER

INSTITUTIONAL-PARTNERS

PARTNER

PARTNERS

SUPPORT-PARTNER

SUPPORT PARTNERS

AUSSTATTER

OUTFITTERS

Share This