Fotocredit: ©Ski Austria
Machtdemonstration: Aigners dominieren Heim-Weltcup
Am Dienstag fand in Saalbach mit einer Abfahrt das erste von vier Heimrennen für die alpine Para-Ski-Elite statt. Die Abfahrt wurde am Zwölferkogel von der Mittelstation weg auf einem Teil der letztjährigen WM-Strecke der Herren ausgetragen, die Piste präsentierte sich in einem super Zustand. Das Rennen wurde in der Sehbehinderten-Wertung zu einer Machtdemonstration der Aigner-Geschwister. Johannes Aigner betonte im Anschluss die Qualität der Strecke und die Organisation: „Saalbach ist immer eine super Abfahrt. Der Skiclub und das Organisationskomitee geben wirklich immer alles, dass der Event gelingt. So auch dieses Mal, die Piste präsentiert sich in einem tollen Zustand.“
Bei den Herren setzte sich der Seriensieger gemeinsam mit seinem Guide Nico Haberl vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli mit elf Hundertstelsekunden Vorsprung durch. Auf Platz drei landete der Engländer Neil Simpson (+3,1sek). Mit seiner eigenen Leistung zeigte sich Aigner ebenfalls zufrieden, merkte aber an: „Mit meiner Leistung bin ich auch zufrieden, obwohl noch das ein oder andere dabei ist, das man verbessern könnte. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.“
Bei den Damen gewinnt Veronika Aigner mit Guide und Schwester Elisabeth mit satten 4,57 Sekunden Vorsprung vor der Koreanerin Sara Choi. Dritte wurde die Slowakin Alexandra Rexova (+5,27sek). Aigner erklärte nach ihrem Sieg: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis heute. Es war ein wilder Ritt und ich bin happy, dass im Ziel dann der Einser aufgeleuchtet ist.“ Gleichzeitig sprach sie auch die mentale Herausforderung an: „Gedanklich ist schon immer noch etwas die Angst mitgefahren, da ich in Saalbach das letzte Mal gestürzt bin. Auch deswegen sind wir nicht komplett ans Limit gegangen, wegen den Paralympischen Spielen.“
Bei den stehenden Herren verpassten die Österreicher die Spitzenplätze. Der Kärntner Nico Pajantschitsch wurde als bester Österreicher Siebenter (+2,17sek), Manuel Rachbauer landet auf Platz 21. Thomas Grochar kam am Weg zu einer Spitzen-Zeit zu Sturz und fiel aus.




































