Fotocredit: ©Ski Austria
Kugel-Jubel!
Eine erfolgreiche Weltcupwoche liegt hinter den heimischen Para-Skifahrer:innen. In Tignes standen von Mittwoch bis Freitag zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm. Der Super-G musste am Freitag aufgrund der Schneeverhältnisse abgesagt werden, dennoch fiel die Bilanz für das österreichische Team – abgesehen vom Ausfall von Veronika und Elisabeth Aigner am Mittwoch – äußerst positiv aus.
Bei den Herren feierten Johannes Aigner und sein Guide Nico Haberl Siege in den beiden Abfahrten und sicherten sich damit vorzeitig die Abfahrts-Kristallkugel. Durch die Absage des Super-G ging auch diese Kristallkugel an das österreichische Duo. Zudem ist ihnen der Gesamtweltcupsieg bereits zwei Rennen vor Saisonende nicht mehr zu nehmen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir beide Kugeln gewinnen konnten. Das ist immer was Besonderes und eine Bestätigung über die konstant gute Leistung. Der einzige kleine Dämpfer ist, dass viele bei den Rennen hier in Tignes nicht am Start waren und sich schon auf die Paralympics vorbereiten. Ansonsten war es richtig toll hier, die Pisten perfekt und die Abfahrt auch richtig anspruchsvoll mit zwei tollen Sprüngen. Die Organisation war super, so wie fast immer hier in Frankreich. Wir fühlen uns hier immer sehr wohl. Jetzt legen wir den Fokus auf die beiden Rennen in der Schweiz und dann geht es auch schon Richtung Paralympics“, so Johannes Aigner.
Auch bei den Damen gingen sowohl die Abfahrts- als auch die Super-G-Kristallkugel nach Österreich: Veronika Aigner sicherte sich gemeinsam mit Guide Elisabeth Aigner beide Wertungen. Die Slowakin Alexandra Rexova gewann beide Abfahrten und rückte den Österreicherinnen in der Wertung noch nahe, letztlich fehlten ihr jedoch zehn Punkte. In der Super-G-Gesamtwertung belegte Elina Stary mit Guide Stefan Winter den starken zweiten Platz. Wie bei den Herren ist auch bei den Damen der Gesamtweltcupsieg den Aigner-Schwestern bereits sicher.
Bei den stehenden Herren verpasste Österreich am Mittwoch knapp die Podestplätze: Nico Pajantschitsch wurde Vierter, Markus Salcher Sechster und Thomas Grochar Siebenter. Am Donnerstag bestätigte Salcher seine starke Form mit Rang vier, Pajantschitsch und Grochar belegten die Plätze neun und zwölf.
Der Weltcup-Tross zieht nun weiter nach Veysonnaz, wo am 9. und 10. Februar ein Slalom und ein Riesentorlauf für Damen und Herren stattfinden. Diese beiden Rennen bilden den Saisonabschluss und zugleich den letzten großen Formtest vor den Paralympischen Spielen, die am 6. März beginnen. Das österreichische Team reist mit viel Selbstvertrauen und starken Ergebnissen im Gepäck in Richtung Saisonhöhepunkt.






































