Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures
Keine Österreicher:innen bei der Eröffnungsfeier
Am Freitag werden die XIV. Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026 in Verona eröffnet. Nach mehreren Gesprächen entschied sich das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) dazu, sich dem Boykott mehrerer Nationen anzuschließen und keine Athlet:innen und Team-Mitglieder zur Opening Ceremony zu schicken.
Mit Para-Skifahrer Michael Scharnagl und Para-Snowboarder Markus Schmidhofer wären zwei österreichische Athleten sowie zwei Betreuer zur Eröffnungsfeier gereist. Am Donnerstag wurden weitere Gespräche geführt, nun steht fest: Das Paralympic Team Austria wird in der Arena di Verona nicht vertreten sein.
„Wir hoffen sehr, damit ein sichtbares Zeichen für die Ukraine zu setzen. Bei der IPC-Generalversammlung haben wir gegen die Wiederaufnahme der russischen und weißrussischen Committees gestimmt, mussten die demokratische Entscheidung aber mittragen. Nach mehreren Diskussionen hat sich gezeigt, dass ein Boykott der Eröffnungsfeier in diesem Fall ein deutliches Signal für die Solidarität mit der Ukraine sein kann“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat. „Ich bin sehr stolz auf die Sportler, dass sie diese Entscheidung solidarisch mittragen – sie hätten sich schon sehr auf den Einmarsch gefreut.“
Ein Volunteer wird nach wie vor die österreichische Fahne in die Arena di Verona tragen. Das bereits aufgezeichnete „Pre-Recording“ des Paralympic Team Austria mit dem „Fahnen-Duo“ Veronika Aigner und Markus Salcher wird bei der Eröffnungsfeier im TV zu sehen sein.
Maria Rauch-Kallat stellt klar: „Wir hoffen, dass damit auch die Diskussion um diese Frage beendet ist und sich in den nächsten zehn Tagen die gesamte Aufmerksamkeit auf den Sport und den fairen Wettkampf konzentriert. Das hätten sich die Athlet:innen verdient.“






































