Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures
Internationaler Frauentag: Sichtbare Zeichen setzen
Der Internationale Frauentag wird jedes Jahr am 8. März begangen und feiert die Errungenschaften von Frauen, während er gleichzeitig für gleiche Rechte und Chancen für alle eintritt. Seit seiner Anerkennung durch die Vereinten Nationen im Jahr 1977 ist der Tag zu einem globalen Moment geworden, um Fortschritte bei der Geschlechtergleichstellung voranzutreiben.
Jedes Jahr hat der Weltfrauentag ein anderes Motto. 2026 lautet das internationale Motto „Rights. Justice. Action. For ALL Women and Girls“ („Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen“).
Ziel ist, andere dazu anzuregen, dass sie das Ziel der Frauen, einbezogen zu werden und als gleichwertig angesehen zu werden, besser verstehen und begrüßen. Zudem sollte es darum gehen, Frauen in ihrer Vielfalt wertzuschätzen, unter anderem in Bezug auf Herkunft, Alter, Religion und Identität.
„Das Österreichische Paralympische Committee steht für gewisse Werte. Dazu zählt neben der Inklusion auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Es ist nach wie vor viel zu tun, deswegen ist es wichtig und richtig, dass an diesem Tag ein internationaler Fokus gelegt wird“, sagen ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.
Im ÖPC wird die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau genauso großgeschrieben wie die gelebte Inklusion. Sowohl bei den Mitarbeiter:innen als auch im Paralympic Team Austria, das Österreich bei den Paralympics vertritt. Das ÖPC ist eine der wenigen Sport-Institutionen in Österreich, das von einer weiblichen Spitze (Präsidentin und Generalsekretärin) geführt wird.
Auch bei den XIV. Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026 wird der Internationale Frauentag gefeiert: Als sichtbare Zeichen für die nach wie vor nicht erreichte Gleichberechtigung steckten sich die Frauen der österreichischen Delegation am Sonntag Blumen an.
In MILANO CORTINA 2026 ist eine Rekordzahl von Sportlerinnen am Start. Insgesamt 160 Athletinnen treten in sechs Sportarten an, was einen Anstieg der Teilnehmerzahl um 18 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekord von 136 Frauen bei den Spielen in BEIJING 2022 bedeutet.
Am 18. März, zehn Tage nach dem Internationalen Frauentag, ist es wieder so weit: Ab diesem Tag ist Frauensport in Österreich rein rechnerisch unsichtbar. Mit dem Equal Play Day machen win2day und die Österreichischen Lotterien seit 2024 auf diese strukturelle Schieflage aufmerksam – und zeigen mit einer starken Kampagne, was mehr Sichtbarkeit konkret bedeutet: Mehr Fans, mehr Medienpräsenz, mehr Sponsoren, mehr Vorbilder – und am Ende mehr Chancen für ganz Österreich.






































