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Fakten, Daten & Zahlen: MILANO CORTINA setzt neue Maßstäbe

6. März 2026

Die Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026 setzen neue Maßstäbe. 612 Athlet:innen aus 56 Nationen werden in 79 Medaillenentscheidungen in sechs Sportarten teilnehmen – damit übertreffen die Spiele den bisherigen Rekord von 564 Athlet:innen aus 49 Nationen bei den Spielen in PyeongChang 2018 deutlich. Passend zum 50-jährigen Jubiläum der Paralympischen Winterspiele zeigt diese Entwicklung eindrucksvoll das Wachstum der Bewegung. Bei den ersten Winterspielen 1976 im schwedischen Örnsköldsvik nahmen noch 198 Athlet:innen aus 16 Ländern teil.

Unter den 56 teilnehmenden Nationen befinden sich auch fünf Länder, die erstmals bei Paralympischen Winterspielen vertreten sind. Neu dabei sind El Salvador, Haiti, Nordmazedonien, Montenegro und Portugal. Damit wächst die internationale Paralympische Bewegung weiter und erreicht erneut eine größere geografische Vielfalt.

Auch bei den weiblichen Teilnehmerinnen wird ein neuer Höchstwert erreicht. Zum vierten Mal in Folge gibt es einen Rekord bei den Frauen: Insgesamt 160 Athletinnen werden bei den Spielen antreten – ein Anstieg von rund 18 Prozent gegenüber den 136 Teilnehmerinnen bei den Spielen in Beijing 2022. Sechs Nationen stellen dabei ihre bislang größten weiblichen Teams bei Paralympischen Winterspielen: Australien (5 Athletinnen), Belarus (3), Brasilien (3), Kroatien (2), Korea (6) und Lettland (4).

Auch in den einzelnen Sportarten zeigt sich das Wachstum der Paralympischen Bewegung deutlich. Im Para-Ski Alpin werden Athlet:innen aus 44 Nationen in 30 Medaillenentscheidungen antreten – mehr als je zuvor. Im Para-Biathlon treten 21 Nationen in 18 Medaillenbewerben an, während im Para-Langlauf 32 Nationen in 20 Medaillenentscheidungen vertreten sein werden. Auch im Para-Snowboard steigt die internationale Beteiligung weiter an: 28 Nationen kämpfen hier in acht Medaillenbewerben um Edelmetall. Im Rollstuhlcurling wird ebenfalls eine Rekordzahl an Nationen vertreten sein. Im Para-Eishockey wiederum wird zum zweiten Mal in Folge eine Frau teilnehmen – insgesamt erst zum vierten Mal seit Aufnahme der Sportart ins Paralympische Programm.

Die größte Delegation bei den Spielen stellt China mit 70 Athlet:innen, nachdem das Land bereits bei den Paralympics BEJING 2022 erstmals die Medaillenwertung gewonnen hatte. Dahinter folgen die USA mit 68 Athlet:innen sowie Kanada mit 46 Teilnehmer:innen. Gastgeber Italien wird mit 42 Athlet:innen antreten. Sieben weitere Nationen schicken ebenfalls ihre bislang größten Teams zu Paralympischen Winterspielen, darunter Brasilien (8 Athlet:innen), Tschechien (24), Italien (42), Kasachstan (7), Lettland (7), die Slowakei (28) und die Ukraine (25).

„Beleg für großartige Arbeit“

Für Colleen Wrenn, Executive Director Paralympic Games beim International Paralympic Komitee (IPC), zeigen die Zahlen eindrucksvoll die Entwicklung der Bewegung: „Die vielen Rekorde bei Athlet:innen und Delegationen sind ein Beleg für die großartige Arbeit der Nationalen Paralympischen Komitees und Internationalen Verbände im Vorfeld der Spiele. Gleichzeitig steigt mit der Teilnehmerzahl auch die Leistungsdichte – in jedem Medaillenbewerb sehen wir ein Niveau, das es bei Paralympischen Winterspielen in dieser Form noch nie gegeben hat.“ Doch die Paralympischen Spiele seien mehr als nur Sport. „Die Kraft der Paralympics liegt auch darin, Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderungen zu verändern. Genau diese besondere Wirkung macht die Spiele so transformativ.“

Insgesamt wurden 78 sogenannte Bipartite-Startplätze in den Sportarten Para-Ski Alpin, Para-Biathlon, Para-Langlauf und Para-Snowboard vergeben. Diese gingen an Athlet:innen aus 36 Nationen. Die Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026 werden am 6. März 2026 in der Arena di Verona feierlich eröffnet. Tickets für die Spiele sind bereits erhältlich: Kinder unter 14 Jahren zahlen ab 10 Euro, und rund 89 Prozent aller Tickets kosten 35 Euro oder weniger.

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