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Dreier: „Über das Limit hinausgegangen“
Für Österreichs Para-Snowboarder Oliver Dreier und René Eckhart war im Snowboardcross-Bewerb bei den Paralympischen Winterspielen im Viertelfinale Endstation. Dreier landete nach einer beherzten Leistung im Pre-Heat und seinem Viertelfinale auf Rang 11, Eckhart wurde 13.
Dreier startete zunächst im Pre-Heat in den Bewerb und löste dort souverän das Ticket für das Viertelfinale. Der Österreicher belegte mit 0,32 Sekunden Rückstand auf den Norweger Niklas Lohne-Hansen Rang zwei und schaffte damit den Aufstieg.
„Der Pre-Run war perfekt“, so das Kurzfazit. „Ich bin hergekommen, um einfach einmal das Flair zu genießen. Für mich sind die Paralympics die größte Veranstaltung, die man sich vorstellen kann – und hier meine Bestleistung abrufen zu können bedeutet mir unheimlich viel.“
Im Viertelfinale traf Dreier anschließend auf Ji Lijia (CHN), Riccardo Cardani (ITA) und Adam Krupa (SVK). In einem engen Lauf kam der Österreicher früh zu Sturz und konnte nicht mehr ins Rennen um die Halbfinalplätze eingreifen.Trotzdem zog er ein positives Fazit seines Paralympics-Debüts: „Wenn du bei den Paralympics im Startgate stehst und mit den Besten der Welt Kopf an Kopf fährst, kommst du an dein Limit oder sogar darüber hinaus.“
Für zusätzliche Motivation sorgte auch die Unterstützung vor Ort: „Meine Eltern, meine Kinder und meine Freundin sind da. Auch Nachbarn sind gekommen. Die Stimmung ist richtig lässig.“
„Es hat nicht sein sollen“
René Eckhart war über die Seeding Runs direkt ins Viertelfinale eingezogen und startete dort in der Klasse SB-LL1 gegen Junta Kosuda (JPN), Daichi Oguri (JPN) und Aaron McCarthy (AUS). Für den Tiroler sollte es dort nicht nach Wunsch verlaufen. Nach Startschwierigkeiten beim Gate kam er beim zweiten Element zu Sturz und konnte nicht mehr um die Semifinalplätze mitkämpfen. „Gestern in der Qualifikation ist es noch richtig gut gelaufen, heute hat es einfach nicht sein sollen.“
Die Enttäuschung war zunächst groß, dennoch blickt Eckhart bereits nach vorne: „Jetzt heißt es abhaken und weitermachen. Am Samstag steht noch der Slalom an – da greifen wir wieder an.“
Unterstützung bekam der Österreicher auch von zahlreichen Fans vor Ort: „Meine Familie und Freunde sind hier, rund 25 Leute. Das bedeutet mir extrem viel.“
Trotz des frühen Ausscheidens bleibt für beide Österreicher die Erfahrung der Paralympischen Winterspiele ein besonderes Erlebnis. „Die Atmosphäre hier ist unglaublich – das muss man einfach aufsaugen“, so Eckhart.






































