Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures
Ciao mit WOW! Paralympic Team Austria verabschiedet
Zehn Tage vor der Eröffnung der XIV. Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026 (6. bis 15. März) wurde das Paralympic Team Austria offiziell vereidigt. Bei der Farewell-Feier im Palais Berg versammelten sich rund 200 geladene Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Tourismus, um die rot-weiß-rote Delegation nach Italien zu verabschieden. Für die Athlet:innen der erste von vielen Gänsehautmomenten in den kommenden Wochen.
Nur wenige Stunden nach der offiziellen Nominierungs-Pressekonferenz stand am Dienstagabend im Palais Berg der nächste Programmpunkt an: Die Verabschiedung und Vereidigung des Paralympic Team Austria.
„Der Sport ist ein wichtiger Motor der Inklusion. Wir haben das in den letzten Wochen gesehen: Sport begeistert die Massen. Unsere Athlet:innen haben die letzten vier Jahre darauf hingearbeitet, haben viele Entbehrungen für dieses Ziel hingenommen. Sie gehören zu den Besten der Welt. Ich wünsche euch allen viel Erfolg und vor allem, dass ihr unfallfrei und gesund nach Hause kommt“, eröffnete ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat die Farewell-Feier, die live auf ORF Sport+ zu sehen war. „Danke an unsere Partner:innen, ohne die vieles nicht möglich wäre. Danke an die Vertreter:innen aus der Politik. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie sich die Zeit nehmen und diesen Abend mit uns verbringen.“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich mit einer Grußbotschaft an das Paralympic Team Austria: „Um heute hier zu sein, haben Sie bereits körperliche Höchstleistungen erbracht. Das geht nur mit starken Nerven, höchster Konzentration, Beharrlichkeit, Ausdauer, einem unerschütterlichen Willen und natürlich intensivem Training. Während andere sagen ‚das ist unmöglich!‘, haben Sie dieses Wort aus Ihrem Wortschatz gestrichen. Ihre Botschaft lautet: Es ist möglich! Sie sehen Grenzen als etwas, das man durchbrechen kann und muss. Von dieser starken und zuversichtlichen Einstellung können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. Alle Ihre bisherigen Erfolge machen Österreich stolz, ich wünsche Ihnen, dass Sie diese österreichische und persönliche Erfolgsgeschichte in Italien fortsetzen können. Meine Daumen sind ganz fest gedrückt.“
Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler sagte: „Wir haben in den letzten 20 Jahren wichtige Schritte gemacht, was die Bedeutung des Para-Sports anbelangt. Mittlerweile ist es so, dass Athlet:innen nicht wegen ihrer Behinderungen bewundert werden, sondern wegen ihrer Leistung, ihrer Ausdauer, ihrer Kraft. Barrierefreie Sportstätten wurden gebaut, die Berichterstattung wurde intensiviert. Inklusion ist eines meiner Hauptanliegen, der Para-Sport ist ein sehr wichtiger Baustein für die gesamte Inklusion im ganzen Land. Deswegen müssen wir dranbleiben und weitere Schritte setzen.“
Mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner und Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt waren weitere hochrangige Politiker:innen zu Gast. „Ich bin unglaublich stolz, dass wir so viele großartige Sportler:innen unterstützen können. All das, wofür wir uns in den vergangenen Jahren eingesetzt haben, trägt Früchte“, so Klaudia Tanner. Gerhard Karner meinte: „Wir haben eine lange Tradition im Polizeisport, es war ein logischer Schritt, auch Para-Sportler:innen zu unterstützen. Davon profitieren beide Seiten: Die Para-Sportler:innen erhalten Unterstützung von uns, gleichzeitig sind sie Vorbilder in Sachen Zusammenarbeit.“
Michaela Schmidt: „Wir haben uns als Regierung vorgenommen, die Inklusion im Sport voranzutreiben. Danke an das ÖPC für die geleistete Pionierarbeit, in Österreich sind wichtige Schritte bereits passiert. Wir können gemeinsam daran arbeiten, weitere Verbesserungen zu schaffen.“
Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, freut sich auf besondere Paralympics: „Wir feiern ein Jubiläum in diesem Jahr, seit 2006 sind wir Partner des Österreichischen Paralympischen Committees. Wir unterstützen Olympische und Paralympische Spiele, für uns ist Chancengleichheit ein Prinzip. Wir sind für alle Sportarten da. Es macht mich unglaublich stolz und es macht uns viel Spaß, dabei zu sein. Vor allem auch im Österreich-Haus, das ein zu Hause im Ausland ist.“
AUVA-Generaldirektor sagt: „In unsere Reha-Zentren werden oft Sport-Karrieren gestartet. Nicht jede davon muss bei Paralympics enden, Sport ist generell sehr wichtig. Die Para-Sportler:innen sind Vorbilder für alle, die in Reha-Zentren untergebracht sind.“
Para-Skifahrerin Elina Stary übernahm die offizielle Gelöbnisformel. „Es war eine große Ehre, das machen zu dürfen. Ich hatte meinen ersten Gänsehaut-Moment dieser Paralympics, so kann es gerne weitergehen“, so die 19-jährige Kärntnerin.
Der erste Teil des Teams reist bereits am Donnerstag (26. Februar) nach Italien.






































