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Bronze! Aigners Paralympics-Medaillenserie hält
In der sehbehinderten Klasse der Herren sicherte sich Johannes Aigner am Dienstag mit Guide Nico Haberl die dritte Medaille im dritten Bewerb bei den Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026. Nach zwei Goldmedaillen in Abfahrt und Super-G holten die beiden Niederösterreicher in der Kombination die Bronzemedaille.
Nach einem Fehler im Super-G lag Aigner auf Zwischenrang drei und sollte diese Position im Slalom verteidigen. Der Rückstand auf Sieger Giacomo Bertagnoli (ITA) betrug 1,04 Sekunden, jener auf Silbermedaillengewinner Neil Simpson (GBR) 0,65 Sekunden). Der viertplatzierte Kanadier Kalle Erisson lag nur fünf Hundertstel hinter Aigner.
„Wie ich in den letzten Tagen schon gesagt habe: Eine Medaille ist nicht selbstverständlich. Das darf man nie als gegeben ansehen“, konnte sich Aigner über Bronze freuen. „Die Zeit im Ziel hat mich zuerst etwas gewundert, weil sich die Fahrt eigentlich sehr gut angefühlt hat. Aber im Super-G haben wir doch ein paar Fehler gemacht und versucht, das im Slalom so gut wie möglich auszubessern. Deshalb können wir insgesamt zufrieden sein.“
Nach zwei Ruhetagen folgen am Freitag und Sonntag mit dem Riesentorlauf und dem Slalom noch zwei Rennen. Dabei will Aigner seine beeindruckende Serie verlängern: Bei bislang acht Paralympics-Rennen konnte er acht Medaillen (4x Gold, 2x Silber, 2x Bronze) gewinnen.
„Das ist schon unglaublich, weil in jedem Rennen etwas passieren kann. Skifahren selbst ist gar nicht unbedingt die größte körperliche Belastung. Die eigentliche Herausforderung ist oft mental. Man steht früh auf, ist lange am Berg, wartet viel – das ist sehr kräfteraubend. Deshalb trainieren wir im Sommer auch genau für diese Situationen. Noch fühle ich mich gut und freue mich auf die beiden Rennen.“






































