Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-Pictures

19 Athlet:innen bilden das Paralympic Team Austria

24. Feb. 2026

Zwei Tage nach der Schlussfeier der XXV. Olympischen Winterspiele nominierte das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) das Aufgebot für die XIV. Paralympischen Winterspiele MILANO CORTINA 2026. 19 Athlet:innen (inklusive Guides) haben es nach Italien geschafft. Von 6. bis 15. März werden 79 Bewerbe in sechs Sportarten ausgetragen, die Vorfreude auf „Spiele vor der Haustüre“ ist groß.

Das Paralympic Team Austria ist mit 6 Damen und 13 Herren in vier der sechs Sportarten vertreten: Para-Ski-Alpin (15 Athlet:innen), Para-Langlauf und Para-Biathlon (1 Athlet) und Para-Snowboard (3 Athleten). Lediglich im Rollstuhlcurling und Para-Eishockey stellt Österreich keine Teams.

„Natürlich ist die Vorfreude sehr groß, wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse der Olympischen Winterspiele, gratulieren herzlich und gehen mit großer Vorfreude in diese Paralympischen Winterspiele. Wir sind sehr dankbar, dass wir 19 Athlet:innen nach Cortina schicken können und halten fest die Daumen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind ein unglaubliches Zeichen für Inklusion – das zeigt sich durch die gleiche Ausstattung, die gute Zusammenarbeit mit dem ÖOC, durch gemeinsame Trainings – wir wollen diese Inklusion im Winter fortsetzen. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen zeigen, was sie können und wie wichtig der Sport ist – sie tragen dazu bei, dass die Leute anders auf Menschen mit Behinderung schauen“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

Jüngste Athletin ist Lilly Sammer, Guide von Michael Scharnagl, mit 16 Jahren. Ältester Athlet ist Para-Snowboarder Oliver Dreier, der am 14. März 48 Jahre alt wird. Die meisten Athlet:innen kommen aus Tirol (6), gefolgt von Kärnten (5), Niederösterreicher (4), Salzburg (3) und Oberösterreicher (1).

„Es ist viel passiert seit Peking 2022, wir haben das analysiert und adaptiert für Italien. Paralympics sind wie ein Puzzle, bei dem jetzt alle Teile zusammengefügt werden – das letzte Stück dann bei der Schlussfeier. Der Teamspirit im Paralympic Team Austria ist spürbar – und war das seit der Einkleidung. Es ist alles auf Schiene, wir freuen uns sehr, nach Italien aufzubrechen“, so ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber, die die gute Mischung im Team hervorstreicht: „Wir haben einige routinierte Athlet:innen, die den Jüngeren den Weg vorzeigen. So können Erfahrung und Wissen weitergegeben werden. Es freut uns auch, dass wir in vier von sechs Sportarten vertreten sind.“

Neun Athlet:innen feiern ihr Paralympics-Debüt. Für Para-Skifahrer Markus Salcher ist es die fünfte und letzte Teilnahme. „Die Konkurrenz wird immer größer, ich immer älter – die Dichte steigt. Ich habe bei den letzten drei Paralympics Medaillen gewinnen können – dieses Jahr wird es nicht einfach. Was mich immer ausgezeichnet hat, ist, den Fokus bei Großereignissen auf das Rennen legen zu können und meine Leistung abzurufen.“

Veronika Aigner und ihre Schwester Elisabeth gelten im Para-Ski-Alpin einmal mehr als Top-Favoritinnen. Die Niederösterreicherin peilt Edelmetall in allen Starts an. „Natürlich erwarten viele Leute, dass wir wieder am Stockerl stehen. Je mehr Druck ich mir mache, desto schlechter fahre ich. Gleichzeitig ist eines fix: Wir fahren hin, um Medaillen zu machen – im Idealfall in allen fünf Bewerben.“

Als Chef de Mission fungiert in MILANO CORTINA Patrick Mayrhofer, Snowboard-Silbermedaillengewinner von PYEONGCHANG 2018. „Nachdem ich 2019 meine Karriere beendet habe, hat mich der Sport nie losgelassen – ich habe bei Talent Days mitgewirkt, durch meine Arbeit bei ottobock war ich in Peking dabei. Petra hat mich vor einigen Monaten gefragt und ich habe mich sehr gefreut. Das ÖPC-Team rund um Petra hat im Vorfeld großartige Arbeit geleistet – ich kann mich auf das Wohlbefinden der Athlet:innen konzentrieren. Mein Fokus wird sein, als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die Sportler:innen sollen sich voll auf ihre Leistung konzentrieren können.“

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