Fotocredit: ©ÖPC/GEPA-pictures

100 Days to Go: Vorfreude auf MILANO CORTINA 2026

25. Nov.. 2025

Am Mittwoch (26. November) sind es noch genau 100 Tage bis zu den XIV. Paralympischen Winterspielen MILANO CORTINA 2026. Rund 600 Athlet:innen werden von 6. bis 15. März in 79 Medaillenwettbewerben in sechs Sportarten um Medaillen kämpfen. Das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) erwartet ein kompaktes Team mit zahlreichen Medaillen-Chancen.

Die Eröffnungsfeier steigt am 6. März in der Arena di Verona, in weiterer Folge werden die Bewerbe in drei Orten stattfinden: Cortina (Para-Ski Alpin, Para-Snowboard, Rollstuhlcurling), Mailand (Para-Eishockey) und Tesero (Para-Langlauf, Para-Biathlon). Die Schlusszeremonie findet am 15. März 2026 im renovierten Curling-Stadion von Cortina statt, dem ehemaligen Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956.

Winter-Rückkehr nach Europa

„Wir freuen uns auf atemberaubende Paralympische Winterspiele vor der Haustür. Die Rückkehr der Spiele nach Europa hat bereits in Paris gezeigt, welche Kraft der Sport hat. Wir sind davon überzeugt, dass dies auch im Winter gelingen wird. Bestehende Sportstätten werden genutzt, dazu die spektakuläre Kulisse der Dolomiten – die Bilder werden um die Welt gehen“, sagt ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat.

Für das ÖPC biegt die „Road to Milano Cortina“ mit dem 100-Tage-Countdown auf die Zielgerade ein. Die Kollektion wurde bereits Ende Oktober, gemeinsam mit dem Österreichischen Olympischen Comité, präsentiert. Alpha Tauri, Erima, Salomon, Eisbär, Athletes Eyewear und Ziener sorgen für den rot-weiß-roten Paralympics-Look.

Cortina als Hotspot

Erwartet werden rund 15 bis 20 Athlet:innen in drei Sportarten: Para-Ski Alpin, Para-Snowboard und Para-Langlauf. „In einigen Sportarten sind bereits Quotenplätze vergeben, in anderen warten wir noch auf die Zuteilungen. Klar ist, dass bereits die Qualifikation für die Paralympics ein großer Erfolg ist, denn nur die Besten der Besten sind dabei“, so ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber, die mit ihrem Team an der optimalen Vorbereitung arbeitet.

Zum rot-weiß-roten Hotspot wird Cortina. Nicht nur, weil dort mit den Para-Skifahrer:innen und den Para-Snowboardern (nur Herren) der Großteil des Teams untergebracht ist, sondern weil auch das Österreich-Haus dort als Schnittstelle für Sport, Wirtschaft, Politik und Tourismus fungiert. Es wird, in Kooperation mit dem Deutschen Paralympischen Komitee, im Clubhaus des Golfclubs in Cortina d’Ampezzo eingerichtet.

„Kribbeln wird immer größer“

„Das Österreich-Haus genießt sowohl in der nationalen als auch in der internationalen paralympischen Community einen ausgezeichneten Ruf und Bekanntheitsgrad. Die gemeinsame Location mit Deutschland hat sich inzwischen bewährt. Wir freuen uns sehr, unseren Sportler:innen und Partnern diese Plattform bieten zu können“, sagt Huber.

Die Vorfreude bei den Athlet:innen ist bereits spürbar. „Eine Paralympics-Saison ist immer ganz besonders. Man merkt schon in der Vorbereitung bei jedem Training das Kribbeln – je näher die Spiele rücken, umso größer wird es“, sagt Para-Skifahrerin Veronika Aigner, die sich in Peking zweimal Gold sichern konnte. Für Markus Salcher werden es die letzten Spiele, der Kärntner will seiner beeindruckenden Medaillensammlung (2x Gold, 2x Silber, 3x Bronze) weiteres Edelmetall hinzufügen: „Es wird nicht leichter, weil viele gute Läufer nachkommen. Aber meine Erfahrung kann mir bei einem Großevent in die Karten spielen. Ich freue mich jedenfalls auf einen schönen Abschluss – mit hoffentlich vielen österreichischen Fans.“

Zahlreiche Medaillen-Chancen

Bei den letzten Winter-Paralympics BEIJING 2022 räumte das Paralympic Team Austria sensationelle 13 Medaillen ab, 2018 in PYEONGCHANG waren es sieben. Huber: „Peking war außergewöhnlich, so viele Medaillen dürfen wir nicht erwarten. Bei den vorangegangenen Winterspielen waren es im Schnitt in etwa zehn Medaillen, diese Größenordnung ist durchaus machbar.“

Von 18. bis 19. Februar finden in Salzburg Einkleidung und Team-Workshop statt. Nach den Spielen wird das Team am 19. März in der Wiener Hofburg empfangen.

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