REITEN

Über die Sportart

DER PARALYMPISCHE REITSPORT ERLEBTE SEINE PREMIERE IN ATLANTA 1996 UND UMFASST AUSSCHLIESSLICH DAS DRESSURREITEN.

Ziel des Dressurreitens ist eine perfekte Harmonie zwischen Pferd und ReiterIn.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen: einem Pflichtprogramm mit vorgegebenen Figuren und einer Kür, bei welcher die ReiterInnen ein selbst erstelltes Programm mit ausgewählter Musik und Figuren präsentieren.

Hilfsmittel wie Reitpeitschen, Zügelstangen und Ähnliches sind erlaubt.
AthletInnen mit Sehbehinderung dürfen sich durch eine/n ZuruferIn (Caller) positionieren lassen.

Damen und Herren starten in den Bewerben gemeinsam.

Insgesamt 78 AthletInnen werden qualifiziert und zur Teilnahme an den Paralympischen Spielen Tokio 2020 zugelassen und genauso viele Pferde dürfen in die Paralympischen Stallungen. Ersatz-AthletInnen und -Pferde sind nicht zugelassen.

Bewerbe

EINZEL

Championship Test – GRADE I bis GRADE V

Freestyle Test – GRADE I bis GRADE V

TEAM

 

 

Championship Test – 3 ReiterInnen pro Team

Klassifizierung & Klassen

Es gibt fünf Startklassen, die sich am Grad der Einschränkung(en) orientieren:

GRADE I

Prüfung: Schrittsequenzen

Die AthletInnen sind hauptsächlich RollstuhlfahrerInnen, entweder mit geringer Rumpfbalance oder begrenzten Arm- und Beinfunktionen.
AthletInnen mit komplett fehlender Rumpfbalance bzw. Koordinationsfähigkeit, aber guten Armfunktionen sind in dieser Klasse auch startberechtigt.

GRADE III

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen sind oft RollstuhlfahrerInnen mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und/oder der Rumpfbalance, aber mit wenig eingeschränkter Armfunktion.
AthletInnen mit starker einseitiger Funktionseinschränkung in Arm, Rumpf und Bein sind auch in dieser Klasse startberechtigt.

GRADE V

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen haben Einschränkungen nur an einer oder zwei Gliedmaßen oder Einschränkungen der Sehfähigkeit.
Etwa eine Einschränkung der Hand oder auch das Fehlen einer Hand berechtigt genauso zum Start in dieser Klasse wie das Fehlen eines Unterschenkels.

p

GRADE II

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen sind ebenfalls meistens RollstuhlfahrerInnen mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und der Rumpfbalance.
Meist sind auch die Funktion/Koordinationsfähigkeiten des Oberkörpers und/oder der Arme stark eingeschränkt.

GRADE IV

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen können in der Regel ohne Unterstützung gehen. Sie haben Einschränkungen entweder an einem Arm und einem Bein, mäßige Einschränkungen in beiden Armen und beiden Beinen oder schwere Einschränkungen der Arme.
AthletInnen, die als B1 (keine Sehfähigkeit) klassifiziert sind, können auch in dieser Klasse starten, ebenso Menschen mit mentalen Einschränkungen.

Klassifizierung & Klassen

Es gibt fünf Startklassen, die sich am Grad der Einschränkung(en) orientieren:

GRADE I

Prüfung: Schrittsequenzen

Die AthletInnen sind hauptsächlich RollstuhlfahrerInnen, entweder mit geringer Rumpfbalance oder begrenzten Arm- und Beinfunktionen.
AthletInnen mit komplett fehlender Rumpfbalance bzw. Koordinationsfähigkeit, aber guten Armfunktionen sind in dieser Klasse auch startberechtigt.

GRADE II

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen sind ebenfalls meistens RollstuhlfahrerInnen mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und der Rumpfbalance.
Meist ist auch die Funktion/Koordinationsfähigkeit des Oberkörpers und/oder der Arme stark eingeschränkt.

GRADE III

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen sind oft RollstuhlfahrerInnen mit starken Einschränkungen der Beinfunktionen und/oder der Rumpfbalance, aber mit wenig eingeschränkter Armfunktion.
AthletInnen mit starker einseitiger Funktionseinschränkung in Arm, Rumpf und Bein sind auch in dieser Klasse startberechtigt.

GRADE IV

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen können in der Regel ohne Unterstützung gehen. Sie haben Einschränkungen entweder an einem Arm und einem Bein, mäßige Einschränkungen in beiden Armen und beiden Beinen oder schwere Einschränkungen der Arme.
AthletInnen, die als B1 (keine Sehfähigkeit) klassifiziert sind, können auch in dieser Klasse starten, ebenso Menschen mit mentalen Einschränkungen.

GRADE V

Prüfung: Schrittsequenzen / Trabsequenzen / Galoppsequenzen

Die AthletInnen haben Einschränkungen nur an einer oder zwei Gliedmaßen oder Einschränkungen der Sehfähigkeit.
Etwa eine Einschränkung der Hand oder auch das Fehlen einer Hand berechtigt genauso zum Start in dieser Klasse wie das Fehlen eines Unterschenkels.

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Wettkampfstätte

Equestrian Park
In diesem olympischen Vermächtnisort von 1964 fanden die Reitwettbewerbe der Spiele von Tokio 1964 statt.

Der Park dient derzeit als Hauptzentrum für die Förderung des Reitens und der Reitwettbewerbe.

Zuschauerkapazität: 9.300

Adresse: 1-1, 2chome, Kamiyoga, Setagaya-ku, Tokyo

Equestrian Park ©tokyo2020.org

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