Keine ausländischen Fans in Tokyo dabei

Die Paralympischen Spiele in Tokyo (24. August bis 5. September) werden ohne ausländische Fans stattfinden.

Diese Entscheidung teilten die japanischen Organisatoren in einer Videokonferenz dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) mit. Auch die Olympischen Spiele gehen aufgrund der Coronavirus-Pandemie ohne internationale Fans über die Bühne.

Grund für den Beschluss ist die Angst vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus. Das IPC und das IOC hätten die Entscheidung „vollkommen respektiert und akzeptiert“, hieß es.

Tickets, die ans Ausland verkauft wurden, werden rückerstattet. Bisher waren rund eine Million Tickets an Fans aus dem Ausland verkauft worden. 4,5 Millionen Eintrittskarten gingen bisher an japanische Käuferinnen und Käufer. Ob Einheimische bei Olympia und den Paralympics in die Arenen dürfen, soll bis Ende April entschieden werden.

„Es versteht sich von selbst, dass wir in einer idealen Welt lieber internationale Zuschauer bei den Spielen haben würden, damit Familien, Freunde und Fans ihre Liebsten und alle Athleten anfeuern können. Aber im Moment müssen wir anerkennen, dass wir aufgrund der globalen Pandemie nicht in einer idealen Welt leben. Infolgedessen müssen einige schwierige Entscheidungen getroffen werden, von denen wir wissen, dass sie viele enttäuschen werden, um einen weiteren Beitrag zur Gewährleistung sicherer Spiele zu leisten“, sagt IPC-Präsident Andrew Parsons. „Die Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere der japanischen Öffentlichkeit und der Athleten, hat bei den Spielen in Tokyo 2020 oberste Priorität. Deshalb respektiert und akzeptiert das IPC diese Entscheidung der japanischen Parteien uneingeschränkt.“

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