Startseite » News » Familie als Glücksbringer: „Platz für Medaille wäre da“

Patrick Mayrhofer und Reinhold Schett wollen im Banked Slalom die 1. Snowboard-Medaille bei Paralympics für Österreich holen.

Im Boarder-Cross verpassten die beiden rot-weiß-roten Snowboarder Reinhold Schett und Patrick Mayrhofer knapp die Medaillen: Schett belegte Platz 4, Mayrhofer Rang 5.

Viel fehlte nicht auf die 1. ÖPC-Medaille im Snowboarden, am Freitag (ab 02:30 MEZ) hat das österreichische Duo im Banked Slalom die nächste Chance auf Edelmetall.

„Es wäre schön, wenn es klappt. Ich habe vor der Abreise im Wohnzimmer-Kasten etwas freigeräumt, Platz wäre also für eine Medaille“, lacht Mayrhofer. Der gebürtige Oberösterreicher hat eine besondere Motivation: Seine Familie.

„Ich habe keinen richtigen Glücksbringer mit. Meine Glücksbringer sind die Fotos meiner Familie auf dem Smartphone“, berichtet der 30-Jährige. Sohn Lukas ist 20 Monate alt und wartet in der Heimat auf seinen Papa: „Er war zwar schon bei Trainings dabei, so ganz weiß er aber nicht, was ich mache und wo ich bin.“ Eines ist aber klar: „Egal ob Medaille oder nicht – durch meine Familie freue ich mich ohnehin auf Zuhause.“

Schett will nach dem „verrücktesten Rennen“ seiner Karriere – nur dank seines Stretching-Bandes konnte der Boarder-Cross nach den Problemen mit dem Start-Gate durchgeführt werden – im Banked Slalom angreifen: „In meiner Klasse gibt es sicher wieder bis zu 7, 8 Leute die für eine Medaille gut sind. Ich hoffe, dass ich einer davon sein kann.“

Zimmerkollegen Reinhold Schett und Patrick Mayrhofer auf gemeinsamer Mission Paralympics-Medaille. (c) OEPC/Diener

 

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