Startseite » News » Edlinger kämpft um Fortsetzung ihrer Karriere

Sportlich ist Carina Edlinger eine Klasse für sich. Die sehbehinderte Langläuferin hat in den letzten Jahren in den Loipen fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Vier Mal Weltmeisterin, einmal WM-Bronze, dazu drei Mal den Gesamt-Weltcup und als Höhepunkt jubelte die 21-Jährige im März 2018 über Bronze bei den Paralympischen Winterspielen.

Und dennoch ist ungewiss, ob die Salzburgerin ihre Karriere fortsetzen kann. „Damit zerbricht mein Kindheitstraum.“

Edlinger, die aufgrund des seltenen Gendefekts Morbus Stargardt erblindet ist, möchte unbedingt auch im nächsten Winter an den Start gehen, aber: „Das Finanzielle bereitet mir Bauchschmerzen. Insgesamt brauche ich 40.000 Euro, um die Grundkosten über das Jahr abzudecken. Dazu bräuchte ich zwei Gehälter, aber wer hat das schon in dem Alter?“

Also sucht die Ausnahmeathletin Sponsoren für ihre notwendigen Ausgaben. Dazu gehören neben den Reisen zu den Weltcup-Rennen und zur Weltmeisterschaft auch Materialkosten und die Bezahlung ihres Guides.

Kosten, die sie mit ihrem Gehalt, das Edlinger vom Zoll erhält, nicht decken kann. „Ich bin wirklich unglaublich dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, beim Zoll zu arbeiten. Auch wenn damit das, was ich benötige, nicht einmal annähernd gedeckt ist.“

Parallel zur Suche nach Unterstützern – Edlinger hat auch schon erfolgreich ein Projekt bei der Crowdfunding-Plattform I believe in you Österreich abgeschlossen – trainiert die Sportlerin aus Fuschl bereits intensiv für die neue Saison.

Die Form stimmt, das Potenzial für Siege und Medaillen ist noch längst nicht ausgeschöpft. Carina Edlinger gibt sich kämpferisch: „Es sollte dich keine Person oder Geld daran hindern, das zu tun, was du liebst.“

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