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Endlich wieder Rennen fahren: Ablinger plant Saison 2020

Wie viele andere Sportarten hat die Corona-Krise auch den Para-Radsport vor eine schwere Probe gestellt. Seit Mitte März mussten sämtliche Rennen abgesagt werden.

Diese Situation stellte Walter Ablinger auf eine harte Probe, da durch den Rennstopp bisher heuer nur geringe Vermarktungsmöglichkeiten gegeben waren. Daher sind die jetzt geplanten Rennen besonders wichtig.

Die Rennsaison startet für den Weltklasse-Handbiker am 28. Juni am GP-Rennkurs in Brünn. Die ersten Rennen für die UCI Weltrangliste und die erneute Qualifikation für die Paralympics in Tokyo starten am 12. und 13. September mit dem Europacup in Puchov in der Slowakei.

In der Woche darauf geht Walter Ablinger zum ersten Mal beim King of the Lake an den Start: Bei diesem Mega-Event gilt es 47,2 Kilometer und 280 Höhenmeter im Rahmen eines Einzelzeitfahrens zu absolvieren. Danach geht es zum Europacup nach Lugano in der Schweiz. Am 11. Oktober stehen dann die Staatsmeisterschaften in Schärding am Programm. Die 7. Int. OÖ. Paracycling Tour vom 4. bis 11. Oktober umfasst vier Etappen in Lengau, Rainbach im Innkreis (dem Heimatort von Ablinger), Schwanenstadt und Schärding. Den Saisonabschluss bildet der Europacup in San Remo/Italien am 25. Oktober 2020.

Das große sportliche Ziel des Innviertlers bleiben die Paralympics in Tokio, die aufgrund der Corona-Krise bereits auf 2021 verschoben wurden. Seinen Startplatz hat der Paralympics-Sieger von 2012 fast fix und der Innviertler hat sich bei diesem nur alle vier Jahre stattfindende Weltsportereignis eine Medaille zum Ziel gesetzt.

„Bisher habe ich heuer über 15.520 Trainingskilometer, 14.100 davon Corona bedingt auf der Trainingsrolle im Keller, absolviert. Mein neuer persönlicher Rekord in nur einer Trainingswoche liegt jetzt bei 539 Kilometer“, so Walter Ablinger.

Mit Headcoach Dr. Christoph Etzlstorfer startet er heuer in die 12. Saison. Weiter im Team ist Sportwissenschaftler Markus Kinzlbauer aus Neumarkt am Wallersee, Mentaltrainer Bernhard Streif aus Zell/Pram, Physiotherapeut Christoph Kohlbauer aus St. Florian am Inn und PR-Berater Robert Wier aus Bad Schallerbach.

Professionelle Unterstützung nutzt der Heeressportler und Kaderathlet des Sportlandes OÖ von Sportpsychologen Mag. Stefan Aigner im Olympiazentrum auf der Gugl in Linz. Bewährte Unterstützung erhält er bis Tokio 2021 von IT-Fachfrau Irmi Ablinger aus St. Georgen bei Grieskirchen, Radmechaniker Erwin Sommergruber aus St. Roman und Handbike-Hersteller Ludwig Hackinger aus St.Georgen b. Obernberg.

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